MagSense Airport | Vielseitige Anwendungsfälle auf der Luftseite

MagSense Airport | Vielseitige Anwendungsfälle auf der Luftseite

Auf vielen Flughäfen wird bereits geraume Zeit Sensorik zur Unterstützung verschiedener Geschäftsprozesse eingesetzt. Ein wichtiges System stellt hierbei das Advanced Surface Movement Guidance and Control Systems (A-SMGCS) dar, welches Flugzeuge und Fahrzeuge erfasst und die Gesamtverkehrssituation auf einer synthetischen Bodenlagedarstellung aufbereitet. Diese wird von Lotsen als Ergänzung der Außensicht aus dem Kontrollturm genutzt, um die Verkehrssituation zu erfassen und um  den Gesamtverkehr effizient und sicher zu steuern.

Die heute hierfür eingesetzten Sensortechnologien, Radartechnik und Multilateration sind in ihren Fähigkeiten limitiert und unterliegen störenden Einflüssen durch Abschattungen und Reflexionen. Daneben gibt es immer wieder Witterungsbedingungen, welche eine Sicht nach außen stören oder verhindern. Gleichzeitig wurden in den letzten Jahren immer neue Funktionen zum A-SMGCS hinzugefügt und gesteigerte Automatisierungsgrade angestrebt, welche höhere Anforderungen an die Datenqualität und die Zuverlässigkeit der Sensorik stellen. Als Konsequenz dieser Situation sind Flughäfen schon seit Jahren aktiv auf der Suche nach geeigneten Technologien, um die Genauigkeit der Detektion zu Erhöhen und um von Störgrößen unabhängiger zu werden.

Bekannte Probleme, steigende Anforderungen und die Lösung: MagSense Airport

MagSense Airport kann als punktuell wirkender, hoch präziser und kostengünstiger Sensor, sehr exakte Positionsinformationen an ein A-SMGCS liefern. Dies schließt vorhandene Lücken in der Überwachung, erhöht die Datenqualität an Orten mit besonderen Anforderungen und unterstützt insgesamt die neuen A-SMGCS Funktionen, wie insbesondere den Airport Safety Support Service zum Schutz vor Fehlverhalten durch Piloten und Fahrer, sowie automatisierte Rollverkehrsführung, wie beispielsweise durch das Verfahren Follow-the-Greens. Hierzu leistet MagSense Airport den Beitrag mittels genaueren Positionsinformationen.

Durch seine einzigartigen Eigenschaften und die unvergleichliche Vielseitigkeit der Technologie kann MagSense Airport auch für andere bedeutsame und wertschöpfende Anwendungsfälle im luftseitigen Bereich eingesetzt werden. Derzeit befinden sich Lösungen im Bereich der Überwachung von Haltelinien im Rollbahn- und auch im Start- und Landebahnbereich, Unterstützungssysteme zur Überquerung aktiver Start- und Landebahnen, visuelle und auditive Anparkführungssysteme, Lösungen zur automatisierten Erfassung von Zeitstempeln, Systeme zur Blocksteuerung auf Flughäfen ohne A-SMGCS und eine Reihe weiterer Produkte in der Entwicklung.

Die MobiliSis GmbH und ihr Partner Fraport AG sind hierbei sowohl an Projekten mit Endkunden, wie auch ausdrücklich an der Zusammenarbeit mit Integratoren interessiert, welche unsere Lösungen und Technologien in ihren Produkten und Projekten einsetzen möchten.  

Bekannte Probleme, steigende Anforderungen und die Lösung: MagSense Airport

MagSense Airport kann als punktuell wirkender, hoch präziser und kostengünstiger Sensor, sehr exakte Positionsinformationen an ein A-SMGCS liefern. Dies schließt vorhandene Lücken in der Überwachung, erhöht die Datenqualität an Orten mit besonderen Anforderungen und ermöglicht insgesamt die neuen A-SMGCS Funktionen, wie insbesondere den Airport Safety Support Service zum Schutz vor Fehlverhalten durch Piloten und Fahrer, sowie automatisierte Rollverkehrsführung, wie beispielsweise durch das Verfahren Follow-the-Greens. Hierzu liefert MagSense Airport Positionsinformationen in standardisiertem Datenformat.

Durch seine einzigartigen Eigenschaften und die unvergleichliche Vielseitigkeit der Technologie kann MagSense Airport auch für andere bedeutsame und wertschöpfende Anwendungsfälle im luftseitigen Bereich eingesetzt werden. Derzeit befinden sich Lösungen im Bereich der Überwachung von Haltelinien im Rollbahn- und auch im Start- und Landebahnbereich, Unterstützungssysteme zur Überquerung aktiver Start- und Landebahnen, visuelle und auditive Anparkführungssysteme, Lösungen zur automatisierten Erfassung von Zeitstempeln, Systeme zur Blocksteuerung auf Flughäfen ohne A-SMGCS und eine Reihe weiterer Produkte in der Entwicklung.

Die MobiliSis GmbH und ihr Partner Fraport AG sind hierbei sowohl an Projekten mit Endkunden, wie auch ausdrücklich an der Zusammenarbeit mit Integratoren interessiert, welche unsere Lösungen und Technologien in ihren Produkten und Projekten einsetzen möchten.       

Die Sensoren sind in einem CAN-Bussystem integriert und im vorliegenden Fall in einem Abstand von 25 cm in Rollrichtung angeordnet. Die Grafik zeigt, wie sich ein Flugzeug entlang der Rollleitlinie bewegt. Die sichtbaren Peaks werden durch den Einfluss des ferromagnetischen Materials im Bugrad des Flugzeugs auf das Erdmagnetfeld erzeugt. Die Bewegung beginnt im unteren Teil des Bildschirms rechts, geht bis zum linken Ende des unteren Bildschirms. Die Darstellung wird im oberen Teil des Bildschirms links fortgesetzt. Kurz vor der Mitte des Bildschirms ist dann zu sehen, dass das Flugzeug stehen bleibt. Die Darstellung macht eindrucksvoll deutlich, welch hoch diskrete Peaks sich abbilden. Zudem ist der Einfluss der Abtastraste von in diesem Fall 7,5Hz zu sehen, wodurch immer wieder einige Sensoren entlang der Rollleitlinie das Bugfahrwerk „verpassen“. Dies lässt sich durch höhere Abtastraten problemlos vermeiden. Technisch ist MagSense Airport in der Lage, ein Vielfaches der zu diesem Zeitpunkt eingestellten Abtastrate zu leisten.    

Aus orthogonal zur Rollleitlinie angeordneten Sensorsträngen lassen sich aus den Peaks über die Zeit eindrucksvolle Heatmaps erstellen, aus denen die Baugruppen eines Flugzeugs ersichtlich werden, die einen signifikanten Einfluss auf das Erdmagnetfeld ausüben. Am hier abgebildeten Airbus A321-200 wird ersichtlich, dass Bugfahrwerk, Hauptfahrwerke und Triebwerke eindeutig aus dem Sensordatenstrom zu identifizieren sind. Daneben wird deutlich, dass MagSense Airport auch Betriebszustände am Flugzeug wahrnehmen kann. Im konkreten Fall handelte es sich um einen Flugzeug auf dem Weg zur Parkposition, das mit nur einem aktiven Triebwerk am Rollverkehr teilnahm (Single Engine Taxi). Daneben liegt die Vermutung nah, dass die intensivere Beeinflussung des Erdmagnetfelds durch das rechte Hauptfahrwerk an Temperaturunterschieden liegt, die durch ein leicht seitlich versetztes Aufsetzen bei der Landung begründet ist. Durch eine Mustererkennung auf Basis künstlicher Intelligenz und hinterlegten Flugzeuggeometrien, kann der Flugzeugtyp ermittelt werden.

Wünschen Sie weitere Informationen oder eine ausführliche Beratung? Sind Sie als Integrator an einer Zusammenarbeit interessiert?