A-SMGCS | Supporting Sensor Technology

Flughäfen europaweit und darüber hinaus, suchen aktiv nach technologischen Lösungen, um die Erfassungsqualität ihrer Sensorik (z.B. bezüglich räumlicher Genauigkeit, Erfassungswahrscheinlichkeit, Anzahl der Erfassungslücken) kontinuierlich zu verbessern.

MagSense Airport kann als punktuell wirkender, präziser, kostengünstiger und von Störgrößen unabhängiger Sensor sehr exakte Positionsinformationen in standardisiertem Datenformat (EUROCONTROL ASTERIX) an ein A-SMGCS liefern.


Leerrohre, Kanäle und Schächte

MagSense Airport kann durch seine konfigurierbare Sensitivität und seinen langlebigen Schutz gegen Wasser und andere Flüssigkeiten, wie Öle und Treibstoffe, in vorhandenen Leerrohren und Kanälen unterhalb der Rollbahndecke eingelegt und als Supporting Sensor Technology eingesetzt werden. Hierbei ist die Beschaffenheit des Rohres oder des Kanals unerheblich. Die Sensordaten werden über einen CAN-Bus an eine intelligente GPRS-Verarbeitungs- und Sendeeinheit übermittelt. Wahlweise können dort oder auf einem zentralen Server aus den Sensordaten Positionsinformationen im standardisierten Format erzeugt werden. Diese können dann nach Kundenwunsch flexibel drahtlos oder per Local Area Network in die bestehende Systemlandschaft und an eine Multi Sensor Daten Fusion geliefert werden.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, bei Neubaumaßnahmen und bei Modernisierungsmaßnahmen von Rollbahnen, Kreuzungsbereichen und Vorfeldern entsprechende Leerrohre und Schächte für das spätere Einlegen MagSense Airport zu verbauen. Dies ist kostengünstig möglich und hält Möglichkeiten für die Zukunft offen.

Fugenschnitte

Alternativ zur Nutzung von Leerrohren, Kanälen und Schächten, kann MagSense Airport auch sehr einfach, kostengünstig und schnell in Fugenschnitte eingelegt werden. Diese Technik wird auch im Straßenverkehr genutzt, beispielsweise um die technisch erheblich weniger leistungsfähigen Induktionsschleifen zu installieren.

Bei der Installation im Fugenschnitt können wahlweise vorhandene Fugen vertieft, oder neue Fugen geschnitten werden. Diese sind rund 6 bis 8 cm tief und rund 2 cm breit auszuführen. Im nächsten Arbeitsgang wird eine 1 bis 2 cm dicke Schicht Quarzsand in die Fuge eingebracht und gleichmäßig verteilt. Anschließend wird das Sensorkabel eingelegt. Zum Schutz von Sensoren und Kabel wird über das Sensorkabel eine PE-Schnur gelegt, welche 5 mm stärker ist, als die Schnittbreite. Abschließend erfolgt der Verguss des Schnittes mit einer geeigneten Vergussmasse. Diese versiegelt die Fuge vollständig und dauerhaft und hält diese dehnfähig. Auf diese Weise ist es kostengünstig möglich, ganze Areale in nur einer einzigen Nacht mit Supporting Sensor Technology auszurüsten. Die Anbindung der Anlagen an die bestehende luftseitige Systemlandschaft wird ebenfalls über den CAN-Bus, eine intelligente GPRS-Verarbeitungs- und Sendeeinheit und flexible, kabellose oder kabelgebundene Schnittstellen an eine Multi Sensor Daten Fusion realisiert.