Fraport AG | Erfassen und Leiten von Flugzeugen

100% ige Detektion der Flugzeuge

Es ist hinreichend bekannt, dass es bei der Erfassung und Verfolgung von Flugzeugen nahezu auf jedem Flughafen Erfassungslücken (sogenannte Gaps) gibt. So treten beispielsweise beim Bodenradar Lücken durch Abschattungen und Reflexionen auf, die man kaum in den Griff bekommt. Diese Lücken können nun mit der Magnetfeld-Sensorik MagSense® geschlossen werden.

MagSense® von MobiliSis® zeichnet sich dadurch aus, dass seine Detektion absolut präzise ist und sich durch keinerlei Umwelteinflüsse wie z.B. mangelnde Sichtverhältnisse, Niederschlag, Dunkelheit, Temperatur, Reflexionen etc. beeinflussen lässt. Mit seiner extremen Leistungsfähigkeit und Datenqualität ist er somit ideal zur Erfassung und Überwachung von Flugzeugen geeignet. Noch vorhandene Sicherheitslücken werden geschlossen!


Erfassen, Leiten und verfolgen von Flugzeugen

Eine Test-Installation von MagSense® die mit der Fraport AG auf dem Flughafen Frankfurt am Main (FRA) vorgenommen wurde, zeigt, welches enorme Potential in MagSense® steckt.

Zunächst ist festzustellen, dass alle Flugzeug eindeutig erfasst werden. Wie die nebenstehende Darstellung beispielhaft zeigt, kommen zur generellen Erfassung weitere erfassbare Details wie z.B. Bugrad, Hauptfahrwerk und Triebwerke. MagSense® kann bei den Triebwerken weiterhin unterscheiden, ob diese unter Volllast oder ohne Last betrieben werden.

Mit einer solchen detaillierten Detektion eines Flugzeuges erfolgt anschließend die Zuordnung zu Flugzeugtypen. Diese Klassifizierung wiederum ermöglicht eine exakte Lokalisierung des Flugzeuges an einer Stopbar oder an dessen Parkposition.

Schneiden einer Nut in den Rollweg der Flugzeuge

Schnitt über die gesamte Breite des Rollweges

Arbeitsgänge bei der Installation der Sensoren

Am Flughafen Frankfurt am Main (FRA) erfolgte die Installation in einem Schnitt, wie man ihn beispielsweise auch beim Schneiden von Induktionsschleifen nutzt. Im Falle der Installation von MagSense® ist jedoch nur ein gerader Schnitt erforderlich und kein rechteckiger wie bei der Induktionsschleife, was den Aufwand hierfür deutlich reduziert.

Neben der Installation im Schnitt ist auch die Installation in Leerrohren unter dem Rollweg möglich. Dieses bietet sich vor allem beim Neubau von Rollwegen an.

Bei der Installation im Schnitt wurde im nächsten Arbeitsgang eine 1 bis 2 cm dicke Schicht Quarzsand in die Fuge eingebracht und gleichmäßig verteilt. Anschließend konnte das Sensorkabel verlegt werden. Zum Schutz von Sensoren und Kabel wurde über das Sensorkabel eine PE-Schnur gelegt, welche 5 mm stärker ist als die Schnittbreite. Abschließend erfolgte der Verguss des Schnittes. In diesem Fall wurde ein Kaltverguss gewählt. Ein Heißverguss wäre ebenfalls möglich gewesen.

Auslegen des Sensorkabels (Bild zeigt die Centerline).

Der mittlere Sensor wird exakt an der Centerline positioniert.

Ausgerollte PE-Schnur (in diesem Fall 35 mm).

PE-Schnur in den Schnitt eingepresst.

Verguss der Fuge mit kalter Vergussmasse.

Schnitt mit ausgehärteter Vergussmasse.